Landtagswahl: Ein Drittel der Wahlberechtigten wählt zum ersten Mal in Heidelberg

Rund 99.000 Menschen in Heidelberg sind bei der Landtagswahl 2021 wahlberechtigt. Ein Drittel davon wählt zum ersten Mal bei einer Landtagswahl in Heidelberg: Bei fast 21 Prozent der Wahlberechtigten handelt es sich um neu zugezogene Bürgerinnen und Bürger, etwa 10 Prozent sind Erstwähler.

Dr. Gabriela Bloem, Leiterin des Amts für Stadtentwicklung und Statistik, sagt: „Das Ergebnis spiegelt den Charakter Heidelbergs als eine junge, dynamische Stadt sehr gut wider. Die Erst- und neu zugezogenen Wählerinnen und Wähler machen zusammen rund 30.000 Wahlberechtigte aus und haben damit einen nennenswerten Einfluss auf den Ausgang der Wahl. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang auch, dass sich die Wahlbeteiligung in den vergangenen Jahren stetig erhöht hat: bis hin zu über 70 Prozent im Jahr 2016.“

Die Grafik zeigt ein Diagramm der Wähler_innen in Heidelberg nach Stadtteilen und Wahl-Status
Am höchsten ist der Anteil an Erstwählern und neuzugezogenen Wählern in der Bahnstadt und in der Altstadt. (Quelle: Stadt Heidelberg)

5 Fragen in 5 Minuten – der Kandidatencheck des Rhein-Neckar-Fernsehens

Die Grafik zeigt den Schriftzug zum Kandidatencheck von RNF

Das Rhein-Neckar-Fernsehen (RNF) hat alle KandidatInnen zur Landtagswahl aus der Metropolregion Rhein-Neckar zum RNF-Kandidatencheck eingeladen.

In fünf Minuten beantworteten sie fünf Fragen. Das Konzept hat sich bei bereits bei vergangenen Landtagswahlen bewährt und ist für viele ZuschauerInnen eine wichtige Entscheidungshilfe. 

In diesem Jahr waren die KandidatInnen aufgerufen, selbst ein Video mit den Antworten herzustellen und zu schicken. Ein spannendes Experiment, dessen Ergebnis sich sehen lassen kann. (Text: RNF).

Die Videos kann man sich hier ansehen.

Wo bleiben die Frauen im baden-württembergischen Landtag?

Im baden-württembergischen Landtag sind die Frauen in der Minderheit. Von 143 Abgeordneten sind nur 38 (26,6 Prozent, Stand 2021) Frauen. Der baden-württembergische Landtag ist das einzige deutsche Landesparlament, in dem es noch nie einen Anteil von wenigstens 30% der weiblichen Abgeordneten gab. Woran liegt das? Und was könnten ein anderes Wahlrecht, eine Frauenquote oder ein Paritätsgesetz daran ändern?

Diese Fragen und Hintergrundinformationen dazu hat die Landeszentrale für politische Bildung aufgegriffen und einen Podcast dazu verfasst (Dauer ca. 24 Minuten).

BaWü-Check: So zufrieden sind die Bürger mit den Landes-Politikern

Die Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) hat einen neuen BaWü-Check veröffentlicht.
Das ist eine Umfrage im Auftrag der baden-württembergischen Zeitungen.
Die Umfrage hat das „Institut für Demoskopie Allensbach“ Ende Februar gemacht.
Dabei wurden über 1.000 Menschen im Land gefragt.
Die Fragen waren: Wie zufrieden sind die Bürgerinnen und Bürger mit ihrer bisherigen Landesregierung? Wie blicken sie auf die Opposition? Wie auf die Spitzenpolitiker? Was sind die wichtigsten Aufgaben für eine gute Zukunft?
Die Antworten kann man in einem Artikel der RNZ im Internet nachlesen: hier klicken.

Aktuelle Umfrage zehn Tage vor der Landtagswahl

Zehn Tage vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg liegen die Grünen nach wie vor deutlich vor der CDU. Das ist das Ergebnis der aktuellen Umfrage zur Landtagswahl.

Wenn schon an diesem Sonntag Landtagswahl wäre, könnten die Grünen mit 33 Prozent der Stimmen rechnen.

Die CDU läge bei 25 Prozent, die AfD bei 12 . Die SPD käme auf 10 Prozent und die FDP läge dann bei 10 Prozent.

Die Linke könnte 4 Prozent erreichen, würde aber an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern und nicht im Landtag vertreten sein.

Hier findet man weitere Informationen zur Umfrage.

Kandidierendencheck

Schriftzug Kandidierendencheck als Grafik

Außer dem Kandidatencheck des SWR gibt es noch ein weiteres Angebot: auf der Interneseite von www.kandidierendencheck.de kann man auch mehr über die Kandidat*innen aus einem Wahlkreis erfahren.

Das funktioniert so ähnlich wie im Wahl-o-Mat:
Es wurden Fragen gestellt – und die Kandidat*innen aus einem Wahlkreis konnten darauf antworten.
Wenn man die Fragen auch beantwortet, kann man am Ende sehen, mit wem die eigene Meinung die meiste Übereinstimmung hat.
Hier kann man die Postleitzahl von seinem Wohnort eingeben – dann sieht man alle Kandidat*innen, die die Fragen beantwortet haben.


Die Fragen wurden gestellt von abgeordnetenwatch.de.
Abgeordnete sind gewählte Politiker*innen. Watch ist englisch und wird „wortsch“ ausgesprochen. Watsch bedeutet beobachten.

SWR Kandidatencheck

Das Bild zeigt die Fotos der Kandidierenden im Wahlkreis Heidelberg
Quelle: SWR

Wer verbirgt sich hinter den Namen auf dem Wahlzettel ? Warum kandidiert jemand zur Landtagswahl ? Wer halt welche Position zu wichtigen landespolitischen Themen ?

Das kann man ganz einfach mit dem SWR Kanditatencheck herausfinden. Einfach den Ort im Suchfeld eingeben – und dann werden alle Kandiat*innen angezeigt, die dort zur Wahl antreten.

Hier klicken zum Kandidatencheck.

Wichtige Themen für Menschen mit Behinderungen bei der Landtagswahl: Barrierefreiheit und gleichberechtigte Teilhabe

Bis zum Wahltag am 14. März müssen alle Wähler*innen entscheiden: Welche Partei soll mich künftig vertreten? Für die Wahlentscheidung ist es gut zu wissen: Was wollen die verschiedenen Parteien in Baden-Württemberg?

Es gibt auch Themen, die für Menschen mit Behinderungen bei der Landtagswahl besonders wichtig sind: Barrierefreiheit und gleichberechtigte Teilhabe.

Dazu hat der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg Wahlprüfsteine erstellt (= Fragen an die Parteien).  Vertreter des Landesverbands haben zudem Interviews mit Politiker*innen der Parteien geführt, die aktuell im Landtag sitzen.

Auf der Internetseite des Verbandes kann man die Antworten der Parteien lesen und Filme zu den Interviews ansehen – hier klicken.

Diskriminiert die Politik Menschen mit Behinderung ?

Das Bild zeigt ein Foto vom Reichstag und davor den Schriftzug "Diskriminiert die Politik Menschen mit Behinderungen"

Funk, das ist ein deutsches Online-Angebot der Fernsehsender ARD und ZDF für Jugendliche und junge Erwachsene.

Dort gibt es eine Reihe mit dem Titel „Die da oben“ und in einem Beitrag wird die Frage gestellt: „Braucht es mehr Menschen mit Behinderungen in der Politik?“

Zwar ist dort die Rede vom Deutschen Bundestag, aber die Frage stellt sich natürlich auch für den Landtag – oder ?

Das Motto von Jürgen Dusel, dem Behindertenbeauftragten der Bundesregierung lautet: „Demokratie braucht Inklusion“.

Den Filmbeitrag kann man sich hier ansehen.