Wen kann ich wählen ?

Das war heute eine unserer Fragen im Kurs „Politik inklusiv“.

Wir haben uns angesehen, wen wir mit der Erststimme in unserem Wahlkreis wählen können.

Es gibt zwei Seiten im Internet, die uns dabei helfen:

SWR Kandidatencheck

Alle Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl 2021 in Baden-Württemberg findet man im SWR Kandidatencheck.

Der SWR hat alle Kandidierenden eingeladen, an einer Befragung zu wichtigen bundespolitischen Themen teilzunehmen.

Ihre politischen Antworten auf wichtige Themen kann man im direkten Vergleich mit den Mitbewerber*innen ansehen.

Hier geht es zum kandidatencheck.swr.de

Kandidierendencheck von abgeordnetenwatch.de

Hier kann man feststellen mit welchen Kandidierenden aus dem eigenen Wahlkreis man bei 24 Themen die meisten Übereinstimmungen hat.

Hier gehts zum www.kandidierendencheck.de

Bundestagswahl entscheidet über Zukunft von Inklusion: Aktion Mensch veröffentlicht in Zusammenarbeit mit den Sozialheld*innen Online-Spezial zur Bundestagswahl

Pressemitteilung von Aktion Mensch und den Sozialheld*innen vom 9. September 2021
(für Beiträge in Leichter Sprache bitte hier klicken.)

Welche Partei sich aktiv gegen den Klimawandel engagieren will, ist bekannt – aber wer positioniert sich eigentlich für mehr Teilhabe und Vielfalt und stellt damit die Weichen für eine wirklich inklusive Gesellschaft? Wer hat Inklusion auf der Agenda und vertritt die Interessen von fast 10 Millionen Menschen mit einer Behinderung?

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, hat die Aktion Mensch gemeinsam mit denSozialheld*innenzwei Wochen vor der Bundestagswahl ein neues Online-Themen-spezial veröffentlicht.

Unter www.aktion-mensch.de/wahl2021 können interessierte Wähler*innen jetzt überprüfen, welchen Stellenwert die Themen Inklusion, Barrierefreiheit und politische Teilhabe in den Parteiprogrammen haben.

Recht auf Teilhabe: Bundestagswahl als Chance

Eine Gesellschaft, die auf allen Ebenen und in allen Bereichen inklusiv ist – nämlich in Bildung und Arbeit, aber auch im Alltag, bei der Mobilität, im Verein und auf dem Spielplatz – kann nur gelingen, wenn sie auch politisch gewollt ist. Aus diesem Grund lohnt sich ein genauer Blick in die Wahlprogramme.

„Inklusion und Barrierefreiheit sind längst nicht ausreichend berücksichtigt – und das, obwohl von Barrierefreiheit alle Bürger*innen profitieren“, sagt Christina Marx, Sprecherin der Aktion Mensch. „Das hängt möglicherweise auch damit zusammen, dass Politiker*innen mit Behinderung nach wie vor die Ausnahme in Parteien sind. Deshalb ist es umso wichtiger, dass im nächsten Bundestag Abgeordnete vertreten sind, die sich für eine inklusive und starke Gesellschaft einsetzen.“

Um herauszufinden, inwieweit sich die großen Parteien für die Themen Inklusion und Barrierefreiheit stark machen, hat die Aktion Mensch gemeinsam mit den Sozialheld*innen die Wahlprogramme analysiert und die jeweiligen behindertenpolitischen Sprecher*innen nach ihren Erfahrungen und auch Plänen für die kommende Legislaturperiode befragt.

„Es ist erschreckend, dass es immer noch Parteien gibt, die sich mit dem Thema Inklusion überhaupt nicht beschäftigt. Das Wähler*innenpotential wird dabei völlig verkannt”, sagt Sozialheldin Judyta Smykowski. “Dabei hat von der Kultur- bis zur Wirtschaftspolitik alles Auswirkungen auf das Leben behinderter Menschen.“

Forderungen von Inklusions-Fachleuten sowie Erfahrungsberichte von Menschen mit Behinderung im Wahlkampf und bei früheren Urnengängen zeigen darüber hinaus die Bereiche auf, in denen der größte politische Handlungsbedarf besteht.

Weitere Informationen: https://www.aktion-mensch.de/inklusion/bundestagswahl

Politik inklusiv: Was Menschen mit (und ohne) Behinderungen zur Bundestagswahl 2021 wissen sollten.

Neuer Kurs im September an der Volkshochschule Heidelberg – jetzt anmelden!

Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert, dass Menschen mit  Behinderung(en) aktiv an der Gestaltung von öffentlichen Angelegenheiten beteiligt werden. Um diese Mitgestaltung zu ermöglichen, bedarf es eines passenden Zugangs zu Informationen und Wissen.

Für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Lernschwierigkeiten ist es nicht immer einfach, sich aus einer Fülle von Informationen genau das für sie Richtige und Wesentliche herauszufiltern, um dann eine Entscheidung treffen zu können.

Für die Bundestagswahl im Herbst 2021 zählt genau das: eine Entscheidung treffen. Dabei helfen will der Kurs „Politik inklusiv“.

An zwei Abenden am 7. und 21. September beschäftigen wir uns gemeinsam damit, wie die Wahl funktioniert und wen man am 26. September wählen kann.

Darüber hinaus schauen wir uns gemeinsam an, wo man sich selbstständig weiter informieren kann, um sich eine eigene Meinung zu bilden und eine Entscheidung für die Bundestagswahl zu treffen.

Die Themen werden in einfacher Sprache und dementsprechend leicht verständlich dargestellt. Wir werden die Bedürfnisse von Menschen mit den unterschiedlichen Behinderungen berücksichtigen.

Die beiden Kurs-Termine
am Dienstag, 07. September und
am Dienstag, 21. September 2021
jeweils von 18:00–20:30 Uhr
werden von Ralf Baumgarth und Sebastian Jähnke geleitet.

Der Kurs findet in der Volkshochschule, Bergheimer Str. 76, 69115 Heidelberg, Raum E10 statt.

Anmeldungen bei der Volkshochschule unter Telefon: 06221/9119-11 oder per mail: info@vhs-hd.de, Kurs-Nummer: 1144, Gebühr: 10 €.

Kooperationspartner*innen: vhs Heidelberg, Landeszentrale für politische Bildung, bmb – Beirat von Menschen mit Behinderungen Heidelberg, Lebenshilfe Heidelberg, Der Paritätische Heidelberg.

Alle Informationen kann man als Infoblatt hier herunterladen und – hier auch in leichter Sprache.

Politik inklusiv – der Stammtisch

Klimaschutz, der Umgang mit Corona, das Ankunftszentrum für geflüchtete Menschen, wer wird die neue Landesregierung, die Bundestagswahl im Herbst, die neuen Bürgermeister*innen in Heidelberg … .

Wie soll man bei so vielen politischen Themen den Überblick behalten? Oder sich auch noch eine Meinung bilden? Wahrscheinlich gelingt das fast niemandem perfekt. Aber was man auf jeden Fall tun kann: drüber reden.

Und genau das wollen wir tun: nach vier „Politik Inklusiv“-Kursen, die vor allem auf anstehende Wahlen vorbereiten sollten, werden wir uns nun dauerhaft auf dem Laufenden halten. Politik inklusiv – der Stammtisch bietet allen Politik-Interessierten die Möglichkeit, regelmäßig miteinander ins Gespräch zu kommen.

Einmal im Monate treffen wir uns digital im Internet in entspannter Atmosphäre, um in verständlicher Sprache wichtige Themen unserer Gegenwart zu verstehen und darüber zu diskutieren. Denn Politik ist für alle da, für Menschen mit und ohne Behinderung.

Anmeldung per mail unter: politik-inklusiv-heidelberg@outlook.de
Die Teilnahme ist kostenlos.

Termine:
immer dienstags von 17:30 bis 19:30 Uhr per Zoom am
27. April
18. Mai
29. Juni
27. Juli
Achtung: die beiden geplanten Stammtisch-Termine am 7. und 21. September 2021 (vor der Bundestagswahl) finden so nicht statt. Es gibt stattdessen einen „Kompakt-Kurs Politik inklusiv“ mit diesem beiden Terminen. Weitere Infos folgen.

Bürgerentscheid zum Ankunftszentrum auf den Wolfsgärten in Heidelberg am 11. April

Alle wahl-berechtigten Bürger in Heidelberg bekommen in diesen Tagen Post von der Stadt Heidelberg. Sie können mit-bestimmen bei dem neuen Ankunfts-Zentrum für Flüchtlinge.

Informationen dazu gibt es in einfacher Sprache. Auf der Internet-Seite von der Stadt Heidelberg – hier klicken.

Es gibt noch mehr Informationen zum Thema Bürger-Entscheid und Ankunftszentrum im Internet in schwerer Sprache:
1. Von der Stadt Heidelberg – hier klicken
2. Von den Menschen die den Bürger-Entscheid auf den Weg gebracht haben – hier klicken.

Nach der Wahl ist vor der Wahl

Das Jahr 2021 wird als „Superwahljahr“ bezeichnet, weil in diesem Jahr noch weitere Landtagswahlen und am 26. September die Bundestagswahl stattfinden werden.

Auch von „Politik inklusiv“ wird es dazu ein Angebot geben. Wir sind bereits mit der Planung beschäftigt. Weitere Informationen folgen auf dieser Seite.

Allen bisherigen Teilnehmer*innen und allen Kooperationspartner*innen wünschen wir bis dahin eine gute Zeit.

Wir sind per mail erreichbar unter politik-inklusiv-heidelberg@outlook.de .

Ergebnisse der Wahl

Die Grafik zeigt die Ergebnisse für Heidelberg als Diagramm.

Die Ergebnisse der Landtagswahl für den Wahlkreis Heidelberg teilt die Stadt Heidelberg auf ihrer Intenetseite mit – hier kicken.
Mit ersten Ergebnissen ist ab 18.15 Uhr zu rechnen. Das vorläufige Endergebnis wird gegen 19 Uhr erwartet. Je nach Anteil der Briefwähler kann sich dies möglicherweise verschieben.

Wie wähle ich ?

Strenge Hygienevorgaben in den Wahllokalen

In den Wahlgebäuden gelten die Vorschriften der Corona-Verordnung Baden-Württemberg.
Die Hygienevorgaben mit Maskenpflicht (medizinische Masken), Abstandsregeln, Händedesinfektion gelten.
Die Wählerinnen und Wähler sollen eigene Stifte mitbringen.

Stoßzeiten vermeiden

Wer in einem Wahllokal wählen möchten, sollen nicht dann kommen, wenn viele Menschen zur Wahl gehen.
Vormittags zwischen 10 und 11 Uhr, am frühen Nachmittag zwischen 13.30 und 14.30 Uhr und ab circa 16 Uhr ist es besonders voll in den Wahllokalen.
Wenn es Warteschlagen gibt, regelt Personal den Zutritt.

Was waren die Ergebnisse der letzten Landtagswahl in Heidelberg am 13. März 2016 ?

Die Heidelberger Kandidatin der GRÜNEN, Theresia Bauer, hat mit 40,97 Prozent die meisten Stimmen erhalten.

Sie hat das Direktmandat im Wahlkreis „34 Heidelberg“ gewonnen. Als Abgeordnete vertritt sie damit Heidelberg im Landtag.

Die Wahlbeteiligung lag bei 70,35 Prozent.

Weitere Ergebnisse der einzelnen Parteien gibt es im Internet bei der Stadt Heidelberg – hier klicken.