Politik inklusiv – der Stammtisch

Klimaschutz, der Umgang mit Corona, das Ankunftszentrum für geflüchtete Menschen, wer wird die neue Landesregierung, die Bundestagswahl im Herbst, die neuen Bürgermeister*innen in Heidelberg … .

Wie soll man bei so vielen politischen Themen den Überblick behalten? Oder sich auch noch eine Meinung bilden? Wahrscheinlich gelingt das fast niemandem perfekt. Aber was man auf jeden Fall tun kann: drüber reden.

Und genau das wollen wir tun: nach vier „Politik Inklusiv“-Kursen, die vor allem auf anstehende Wahlen vorbereiten sollten, werden wir uns nun dauerhaft auf dem Laufenden halten. Politik inklusiv – der Stammtisch bietet allen Politik-Interessierten die Möglichkeit, regelmäßig miteinander ins Gespräch zu kommen.

Einmal im Monate treffen wir uns digital im Internet in entspannter Atmosphäre, um in verständlicher Sprache wichtige Themen unserer Gegenwart zu verstehen und darüber zu diskutieren. Denn Politik ist für alle da, für Menschen mit und ohne Behinderung.

Anmeldung per mail unter: politik-inklusiv-heidelberg@outlook.de
Die Teilnahme ist kostenlos.

Termine:
immer dienstags von 17:30 bis 19:30 Uhr per Zoom am
27. April
18. Mai
29. Juni
27. Juli
7. und 21. September 2021 (vor der Bundestagswahl)

Bürgerentscheid zum Ankunftszentrum auf den Wolfsgärten in Heidelberg am 11. April

Alle wahl-berechtigten Bürger in Heidelberg bekommen in diesen Tagen Post von der Stadt Heidelberg. Sie können mit-bestimmen bei dem neuen Ankunfts-Zentrum für Flüchtlinge.

Informationen dazu gibt es in einfacher Sprache. Auf der Internet-Seite von der Stadt Heidelberg – hier klicken.

Es gibt noch mehr Informationen zum Thema Bürger-Entscheid und Ankunftszentrum im Internet in schwerer Sprache:
1. Von der Stadt Heidelberg – hier klicken
2. Von den Menschen die den Bürger-Entscheid auf den Weg gebracht haben – hier klicken.

Nach der Wahl ist vor der Wahl

Das Jahr 2021 wird als „Superwahljahr“ bezeichnet, weil in diesem Jahr noch weitere Landtagswahlen und am 26. September die Bundestagswahl stattfinden werden.

Auch von „Politik inklusiv“ wird es dazu ein Angebot geben. Wir sind bereits mit der Planung beschäftigt. Weitere Informationen folgen auf dieser Seite.

Allen bisherigen Teilnehmer*innen und allen Kooperationspartner*innen wünschen wir bis dahin eine gute Zeit.

Wir sind per mail erreichbar unter politik-inklusiv-heidelberg@outlook.de .

Ergebnisse der Wahl

Die Grafik zeigt die Ergebnisse für Heidelberg als Diagramm.

Die Ergebnisse der Landtagswahl für den Wahlkreis Heidelberg teilt die Stadt Heidelberg auf ihrer Intenetseite mit – hier kicken.
Mit ersten Ergebnissen ist ab 18.15 Uhr zu rechnen. Das vorläufige Endergebnis wird gegen 19 Uhr erwartet. Je nach Anteil der Briefwähler kann sich dies möglicherweise verschieben.

Wie wähle ich ?

Strenge Hygienevorgaben in den Wahllokalen

In den Wahlgebäuden gelten die Vorschriften der Corona-Verordnung Baden-Württemberg.
Die Hygienevorgaben mit Maskenpflicht (medizinische Masken), Abstandsregeln, Händedesinfektion gelten.
Die Wählerinnen und Wähler sollen eigene Stifte mitbringen.

Stoßzeiten vermeiden

Wer in einem Wahllokal wählen möchten, sollen nicht dann kommen, wenn viele Menschen zur Wahl gehen.
Vormittags zwischen 10 und 11 Uhr, am frühen Nachmittag zwischen 13.30 und 14.30 Uhr und ab circa 16 Uhr ist es besonders voll in den Wahllokalen.
Wenn es Warteschlagen gibt, regelt Personal den Zutritt.

Was waren die Ergebnisse der letzten Landtagswahl in Heidelberg am 13. März 2016 ?

Die Heidelberger Kandidatin der GRÜNEN, Theresia Bauer, hat mit 40,97 Prozent die meisten Stimmen erhalten.

Sie hat das Direktmandat im Wahlkreis „34 Heidelberg“ gewonnen. Als Abgeordnete vertritt sie damit Heidelberg im Landtag.

Die Wahlbeteiligung lag bei 70,35 Prozent.

Weitere Ergebnisse der einzelnen Parteien gibt es im Internet bei der Stadt Heidelberg – hier klicken.

Landtagswahl: Ein Drittel der Wahlberechtigten wählt zum ersten Mal in Heidelberg

Rund 99.000 Menschen in Heidelberg sind bei der Landtagswahl 2021 wahlberechtigt. Ein Drittel davon wählt zum ersten Mal bei einer Landtagswahl in Heidelberg: Bei fast 21 Prozent der Wahlberechtigten handelt es sich um neu zugezogene Bürgerinnen und Bürger, etwa 10 Prozent sind Erstwähler.

Dr. Gabriela Bloem, Leiterin des Amts für Stadtentwicklung und Statistik, sagt: „Das Ergebnis spiegelt den Charakter Heidelbergs als eine junge, dynamische Stadt sehr gut wider. Die Erst- und neu zugezogenen Wählerinnen und Wähler machen zusammen rund 30.000 Wahlberechtigte aus und haben damit einen nennenswerten Einfluss auf den Ausgang der Wahl. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang auch, dass sich die Wahlbeteiligung in den vergangenen Jahren stetig erhöht hat: bis hin zu über 70 Prozent im Jahr 2016.“

Die Grafik zeigt ein Diagramm der Wähler_innen in Heidelberg nach Stadtteilen und Wahl-Status
Am höchsten ist der Anteil an Erstwählern und neuzugezogenen Wählern in der Bahnstadt und in der Altstadt. (Quelle: Stadt Heidelberg)

5 Fragen in 5 Minuten – der Kandidatencheck des Rhein-Neckar-Fernsehens

Die Grafik zeigt den Schriftzug zum Kandidatencheck von RNF

Das Rhein-Neckar-Fernsehen (RNF) hat alle KandidatInnen zur Landtagswahl aus der Metropolregion Rhein-Neckar zum RNF-Kandidatencheck eingeladen.

In fünf Minuten beantworteten sie fünf Fragen. Das Konzept hat sich bei bereits bei vergangenen Landtagswahlen bewährt und ist für viele ZuschauerInnen eine wichtige Entscheidungshilfe. 

In diesem Jahr waren die KandidatInnen aufgerufen, selbst ein Video mit den Antworten herzustellen und zu schicken. Ein spannendes Experiment, dessen Ergebnis sich sehen lassen kann. (Text: RNF).

Die Videos kann man sich hier ansehen.

Wo bleiben die Frauen im baden-württembergischen Landtag?

Im baden-württembergischen Landtag sind die Frauen in der Minderheit. Von 143 Abgeordneten sind nur 38 (26,6 Prozent, Stand 2021) Frauen. Der baden-württembergische Landtag ist das einzige deutsche Landesparlament, in dem es noch nie einen Anteil von wenigstens 30% der weiblichen Abgeordneten gab. Woran liegt das? Und was könnten ein anderes Wahlrecht, eine Frauenquote oder ein Paritätsgesetz daran ändern?

Diese Fragen und Hintergrundinformationen dazu hat die Landeszentrale für politische Bildung aufgegriffen und einen Podcast dazu verfasst (Dauer ca. 24 Minuten).